Charakterbogen von Spat Tharim 2

MrMegaAffe
Spat Tharim
Herkunft
Heiliges Königreich Sorridia
,
GrĂŒnwald
Alter
38 Jahre
Haarfarbe
Braun
Augenfarbe
Blau
Äußeres Erscheinungsbild
Spat Tharim ist 180cm groß und wiegt 150 Kilo.
Weitere Merkmale
Spat ist ein relativ großer, muskulöser Mann mittleren Alters, seinem Aussehen nach ungefĂ€hr in den frĂŒhen Vierzigern. Er hat eine vergleichsweise harte, dicke und ziemlich raue Haut, vergleichbar mit der eines Bauern, allerdings deutlich heller. Es ist offensichtlich, dass er sein Leben mit harter, körperlicher Arbeit verbracht hat, so ist er von breiter Statur und nicht gerade dĂŒrr. Sein Gesicht wird von auffallend stechend grĂŒnen Augen, einer leichten Hakennase und dicken, buschigen Augenbrauen geziert, letztere lassen ihn im Normalfall ziemlich grimmig wirken, selbst, wenn er lĂ€cheln will. Lange Jahre gefĂŒllt von viel Stress haben dafĂŒr gesorgt, dass seine Stirn meistens sorgenzerfurcht ist und stehts eine gewisse Anspannung in seinen Augen liegt, was seinem grimmigen Aussehen eine gewisse Ernsthaftigkeit verpasst. Auf dem linken Oberarm trĂ€gt er eine immer noch sichtbare, aber allem Anschein nach lĂ€ngst verheilte Brandwunde, die den gesamten Oberarm ĂŒberspannt. Er geht, wohl wegen einer Verletzung am Bein, stehts mit einem goldenen Gehstock umher, der massiver ist als das Bein von so manchem Mann und sichtlich auch deutlich schwerer. TrĂ€gt er den Gehstock mal nicht mit sich, was sehr selten ist, ist er zwar trotzdem in der Lage, zu gehen, aber deutlich langsamer und in humpelndem Schritt. Trotz des kaputten Beines sieht man ihm an, dass er sich nicht sonderlich schont und immer noch schwer arbeitet, sodass er mittlerweile einen leicht ĂŒber den Gehstock gebeugten Stand hat. Richtet er sich einmal auf, beispielsweise, um seinen RĂŒcken zu strecken, dann erkennt man, dass es sich um einen harten Mann handelt, der einen festen Stand beweist und auch durch hĂ€rtere Gefahren nicht so leicht umgeweht wird. In diesen FĂ€llen wirkt er durchaus schwer bedrohlich, allerdings verliert er das meiste dieser einschĂŒchternden PrĂ€senz durch seine gebĂŒckte Haltung und durchaus vorsichtige bis Ă€ngstliche Art, mit fremden Leuten zu sprechen.
Persönlichkeit und Weltanschauung
FĂŒr ihn ist die Welt in Ordnung, wenn es eine Mine zum Arbeiten, einen HĂ€ndler oder Vorarbeiter, der ein paar MĂŒnzen fĂŒr geförderte Gesteine / Erze zahlt und eine Taverne, um diese MĂŒnzen wieder zu verprassen, gibt. Mehr oder weniger braucht er nicht. Solange die Offiziellen der Obrigkeit ihm keine Steine in den Weg werfen, ist er zufrieden. Im Normalfall lebt er vergleichsweise einfach. Außerdem glaubt er zwar an Deyn Cador, ist AnhĂ€nger der sorridianischen Kirche, ist aber persönlich nicht der frommste GlĂ€ubige, sondern geht höchstens unregelmĂ€ĂŸig zur Kirche. Nichts desto trotz steht er UnglĂ€ubigen und auch AnhĂ€ngern anderer Religionen eher abgeneigt gegenĂŒber. FrĂŒher wĂ€re er besonders frommen AnhĂ€ngern anderer Kirchen offen feindlich gegenĂŒber getreten, mittlerweile ist er allerdings liberaler geworden. Die silvanische Kirche beispielsweise ist in seinen Augen eine absolut verstĂ€ndliche Ansicht der Dinge, außerdem zĂ€hlte er in der Heimat auch einige MĂ€nner anderer Religionen zu seinen Saufkumpanen.
Eigenschaften und Angewohnheiten
Spat ist schizophren, was insofern deutlich wird, dass er sich eine zweite Person einbildet, die ihm bestĂ€ndig Dinge zu flĂŒstert. Er redet sich ein, dass keiner ihn hören kann, wenn er dieser Stimme antwortet und ist beachtlich standhaft bei diesem Glauben. Ansonsten ist er eigentlich ein vergleichsweise kluger Mann und liest hin und wieder gerne BĂŒcher, um sich fort zu bilden. Insbesondere mechanische Bereiche interessieren ihn brennend und er versucht, auch andere Wissensgebiete zumindest grundlegend abzudecken, kann sich aber Dinge, die er nicht interessant findet, nicht lange merken. Das fĂŒhrt hĂ€ufig dazu, dass er enthusiastisch verschiedenste BĂŒcher liest, teilweise daraus fröhlich zitiert um dann eine Woche spĂ€ter bereits nicht mehr im Kopf zu haben, was er anderen vor einer Woche erst erzĂ€hlt hat. Allerdings sind die Fakten, die er begeistert auflistet, meistens so unbedeutend, dass andere diese Fakten ebenfalls schnell vergessen. Spat hat sich außerdem angewöhnt, seit er Florian, einen langjĂ€hrigen Freund, kennt, immer zuhause eine Blume stehen zu haben.
Ängste und Abneigungen
Obwohl Spat nach einem hĂ€rteren Mann aussieht, der keiner PrĂŒgelei aus dem Weg geht, ist Gewalt definitiv nicht sein Gebiet. Als Bergarbeiter ist er körperlich tĂŒchtig genug, um auch einen netten Haken verteilen zu können, aber wenn jemand gegen ihn antritt, der ernsthaft in der Kampfkunst ausgebildet ist, ist er im Vergleich dazu eher wie ein zahmes Lamm, was seine Kampfkunst angeht und entsprechend verhĂ€lt er sich auch. Wenn also ein Gardist ihm etwas befiehlt, was gegen seinen Willen geht, wird er sich in den allermeisten FĂ€llen fĂŒgen. Er wĂŒrde erst recht nicht fĂŒr Fremde einspringen, wenn diese unter den Machenschaften der Exekutive leiden mĂŒssen. Spat hat keine besonderen Ängste, findet aber Hunde irgendwie widerlich, bis zu dem Punkt, an dem er aktiv versucht, Menschen aus dem Weg zu gehen, die Hunde mit sich herum fĂŒhren, selbst wenn er diese Menschen eigentlich ohne Hund mag. Seine Sinne sind allerdings nicht gut genug ausgeprĂ€gt, um wahrzunehmen, ob eine Person kĂŒrzlich mit Hunden in Kontakt getreten ist, daher könnte er spĂ€ter mit diesen Personen wieder normal reden. Seine schlimmste Angst, wenn man es so nennen darf, ist, dass er eines Tages in die Taverne kommt und es dort seinen Lieblingsalkohol nicht mehr gibt. Er mag unvorbereitete Überraschungen nicht gerne. Dazu kommt, dass Spat frische Luft nicht mag. Er fĂŒhlt sich irgendwie unwohl, wenn die Luft zu frisch und der Himmel zu hell ist, außerdem mag er Regen. MerkwĂŒrdigerweise kann er sich bei Regen besser konzentrieren, auch wenn Regen eigentlich nicht seiner WohlfĂŒhlzone entspricht.
Profession vor Neu Corethon
Spat war, wie bereits erwĂ€hnt, gezwungenermaßen ein Bergarbeiter, gleich seinem Vater. Er hat damit Anfangs nur aus Not angefangen, schnell aber bemerkt, dass er eine echte Interesse fĂŒr das Gebiet besitzt und es ihm sogar viel Spaß macht. Er hat sich daraufhin viel weitergebildet, was HĂŒtten- und Gesteinskunde angeht und schnell wurde er zu einem wichtigen Teil der Bergarbeiter, die ihn bereits von klein an zu schĂ€tzen lernten, zum Teil auch, weil sie seinem Vater einen Gefallen tun wollten.
Familie und Verwandtschaft
Er wurde in Sorridia geboren und hat daher eine eher konservative Kultur erleben dĂŒrfen. Spat wurde auf dem Land geboren, nahe der Landesgrenze zu Tasperin und eigentlich weit von jeglicher Großstadt entfernt. Bis zu seinem Umzug nach Neu-Corethon ist er auch weiterhin in dem kleinen Geburtsort geblieben, der schon seinen Eltern GeburtsstĂ€tte war. Der Vater von Spat war ebenfalls ein sehr begabter Bergarbeiter. Dieser ist gestorben, als ein unzureichend gestĂŒtzter Tunnel einbrach, da zĂ€hlte Spat gerade erst vierzehn Sommer. Spat hat daraufhin das tĂ€glich Brot der Familie verdienen mĂŒssen, aber aufgrund des Mangels besserer Alternativen hat er ebenfalls in der Mine angefangen, dort, wo sein Vater nun eine LĂŒcke hinterließ. BezĂŒglich des Todes seines Vaters hat er nicht sonderlich lange Trauer empfinden dĂŒrfen, denn seine Mutter erlitt einen Zusammenbruch und war nicht in der Lage, Spat und seine beiden kleineren Schwestern zu ernĂ€hren. Schnell wurde er unfreiwillig zum Familienoberhaupt. Sechs Jahre nach Spats Geburt gebar seine Mutter eine kleine Schwester, sechs weitere Jahre spĂ€ter wurde er zum zweiten Mal Bruder einer niedlichen kleinen Schwester. Nach dem Tod ihres Vaters wurden die beiden Schwestern alles fĂŒr Spat. Umso mehr traf es ihn, als wegen Unruhen nahe der Grenze Sorridias das Haus der Familie verbrannte und mit ihm die Mutter und Ă€ltere von beiden Schwestern. Mit dem Tod der beiden rĂŒckte seine kleine Schwester Steph noch weiter an ihn heran.
Warum hast du die Heimat verlassen?
Wegen Unruhen im Heimatland verbrannte sein FamilienhĂ€uschen, sodass fĂŒr ihn sĂ€mtliche Ketten, die ihn hielten, fort gebrannt waren. Er ĂŒberzeugte seine Schwester davon, lieber zu fliehen, als ebenfalls unter zu gehen in den aktuellen politischen UmstĂ€nden und beide gemeinsam reisten voller Mut nach Neu-Corethon. Außerdem nahm er noch seinen langjĂ€hrigen Freund, den er in der Taverne des kleinen Dorfes kennen gelernt hat, Florian, mit. Dieser konnte eine aufregende, immer noch sehr mysteriöse und vor allem botanisch vollstĂ€ndig unerforschte Insel beim besten Willen nicht ausschlagen und stimmte zu, die beiden auf der großen Reise zu begleiten.
Was hast du zurĂŒck gelassen?
Es schmerzte ihn natĂŒrlich schon, seine ArbeitsstĂ€tte und seine ganzen alten Kameraden in der Heimat zu lassen, aber nichtsdestotrotz hielt er es fĂŒr dringend notwendig, aus den wilden UmstĂ€nden zu flĂŒchten, die bereits zwei seiner NĂ€chsten gekostet haben.
Was möchtest du erreichen?
Das wichtigste Ziel von Spat ist, eine eigene kleine Mine zu besitzen, mit der er dann ein angenehmes Leben bezahlen kann, denn er mag nicht lĂ€nger schuften mĂŒssen. Auch wenn er nicht schlecht behandelt wurde, ist er dennoch mit wenig Profit heraus gekommen, denn der Vorarbeiter hat einen großen Teil seiner Verdienste eingesteckt. Er konnte das nachvollziehen, schließlich besaß Spat die Mine und die Materialien selber nicht, aber er möchte eines Tages gerne auf der Seite des Vorarbeiters stehen und einige Arbeiter unter sich beschĂ€ftigen. Ansonsten ist sein Ziel einfach nur, möglichst sorgenfrei zu leben zu können.

65 StÀrke

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Nahkampfwaffen (Grob)
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Nahkampfwaffen (Grob)
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80 Konstitution

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40 Geschick

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Nahkampfwaffen (Fein)
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Steuern
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50 Intelligenz

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Handwerk
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30 Geist

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