Charakterbogen von Soldat Karl Beule 17

Decaprius
Soldat Karl Beule
Herkunft
Kaiserliche Monarchie Tasperin
,
Weitenfeld
Alter
33 Jahre
Haarfarbe
Braun
Augenfarbe
Braun
├äu├čeres Erscheinungsbild
Soldat Karl Beule ist 170cm gro├č und wiegt 65 Kilo.
Weitere Merkmale
Soldat Karl Beule ist mit 1,68m bescheiden gro├č und von durchschnittlicher Statur. Entgegen den Willen seiner Vorgesetzten f├╝gt er gerne externen Schmuck zu seiner Uniform hinzu oder modifiziert sie, damit die B├╝rger seine "innere Entschlossenheit" besser wahrnehmen k├Ânnen - dies hat ihm schon sehr oft ├ärger eingebracht. Mit seinen braunen Augen und Haaren sowie einem stetig getrimmten Dreitagebart macht er einen braven Ersteindruck.
Pers├Ânlichkeit und Weltanschauung
Karl Beule glaubt fest an die weltliche Gerechtigkeit, und an die geistliche Erl├Âsung. Er ist ein treuer Verteidiger des Gesetzes und dem├╝tiger Kircheng├Ąnger. Er ist ein furchtbarer L├╝gner mit einem unnachgiebigen Gewissen, weswegen er alleine aus Bequemlichkeit auf der Seite der Rechtschaffenheit bleibt. Beule teilt die Welt klar in Schwarz und Wei├č, eine Vermischung zu Graut├Ânen ist ihm v├Âllig fremd und mit seiner Sicht der Dinge einfach nicht vereinbar. Der Freund ist also nat├╝rlich der Tasperiner und der Deynist, der Feind der Sorridianer und der Andersgl├Ąubige.
Eigenschaften und Angewohnheiten
Karl ist mild gesittet, exzentrisch und optimistisch. Er ist zudem ein unfassbar kritischer Esser, aber auch sonst unn├Âtig kritisch um fast alles um ihn herum. Seine perfektionistische Ader l├Ąsst ihn manchmal (f├╝r Au├čenstehende) irrational handeln; Als er einen Gefangenen befragte macht er sich Sorgen darum, wie dieser den "Komfort der Kerkerzelle" finden w├╝rde, da er bei schlechter Bewertung f├╝rchtete, dass niemand mehr dort ├╝bernachten wollen w├╝rde. Schnell sucht Karl sich einen Kameraden, mit dem er eine br├╝derliche Freundschaft suchen und diesen verg├Âttern wird - ein Einzelkind zu sein hat ihm nicht gut getan. Alleine der Gedanke, dass dieser "Freund" ihn ersetzen k├Ânnte wird ihn in eine ungesunde, gewaltt├Ątige Eifersucht verfallen lassen. Nichts desto trotz k├╝mmert er sich liebevoll um seine Freunde und Kameraden, f├╝r sie ist er jederzeit zur Stelle. Beule ist zwar nicht gerade die hellste Leuchte am Sternenhimmel, doch daf├╝r eine der Flei├čigsten. Was ihm an Grips und Menschenkenntnis fehlt macht er mit Unnachgiebigkeit wieder wett, zudem nimmt er seine Funktion als H├╝ter des Gesetzes und Verteidiger des Kaiserreiches sehr ernst. Wenn die Situation es erfordert ist Beule durchaus zu au├čerordentlich mutigen Taten bereit und auch, zu t├Âten, wenn er keine andere Wahl hat. Jedoch besch├Ąftigt ihn es sehr, wenn er anderen Menschen weh tut.
Ängste und Abneigungen
Obwohl Beule seine seltsamen T├Ąnzchen, Rituale und Kleidungsgewohnheiten peinlich ber├╝hrt einstellt sobald man ihn darauf hinweist, ist es f├╝r ihn eine Tods├╝nde, kulinarische Verbrechen zu begehen, welche er so schnell nicht verzeihen wird. Wenngleich er eine friedliebende Natur ist, bringt ihn nichts mehr aus dem H├Ąuschen als wenn seine Freunde oder Familie in irgendeiner Art und Weise benachteiligt wird. Verr├Ąter in den eigenen Reihen w├╝rden ihm, da er sich so etwas nicht vorstellen kann, vollkommen aus der Bahn werfen und zu wahren Verzweiflungstaten treiben. Beule f├╝rchtet sich davor, dass er eines Tages seinen feinen Gaumen aufgrund von der erh├Âhten Zufuhr von minderwertigen Speisen verlieren k├Ânnte. Zudem hat er panische Angst davor, von einer Frau erneut so verletzt werden zu k├Ânnen wie von seiner Ehefrau, weswegen er grunds├Ątzlich Vertrauensprobleme dem weiblichen Geschlecht gegen├╝ber hat. Manchmal h├Ąlt ihn auch der Gedanke einer sorridianischen Invasion wach. Die Vorstellung, die Sorridianer k├Ânnten sein Heimatland ├╝berfallen und die Tavernen mit "minderwertigen Nudeln" ├╝berfluten, l├Ąsst ihn schnell in Tr├Ąnen ausbrechen. Ein deftiges Schnitzel vermag ihm aber wieder ein L├Ącheln auf seine Lippen zu zaubern.
Profession vor Neu Corethon
Karl Beule ist der Sohn zweier Weitenfelder Konditore. Schon fr├╝h half er dabei, feine T├Ârtchen und andere Leckereien zu backen, woran er gro├če Freude hatte. Noch relativ fr├╝h verschluckte seine Mutter sich an einer Kirsche und erstickte, was Karl und Linus in eine tiefe Traurigkeit st├╝rzte. Ihr zu Liebe allerdings f├╝hrten sie die Konditorei fort, und verfeinerten ihren Gaumen - seine Essenskritiken verbinden ihn in gewisser Weise noch mit seiner verstorbenen Mutter, weswegen er das Bewerten von Essen sehr ernst nimmt. Als er im wehrf├Ąhigen Alter war und vom Tasperiner Heer gemustert wurde, hinterlie├č das einen bleibenden Eindruck auf den beh├╝teten Karl. Da drau├čen gab es b├Âse Menschen? Verbrecher, Kultisten? Verdammte Sorridianer? Dagegen muss jemand etwas unternehmen - und das war entschieden Karl! Er lie├č sich sofort bei den Pionieren in Weitenfeld verpflichten. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass er tats├Ąchlich zu nicht mehr als Kanonenfutter taugt, weswegen er nie mehr als Soldat wurde. Dennoch h├Ârte Karl nicht auf, sein Bestes zu geben. Eines Tages, als er mit seinen Kameraden patroullierte, wurden sie von feigen Raubrittern ├╝berfallen. Er st├╝rzte sich heldenhaft vor einem Kameraden, der von einem Pfeil beschossen wurde, und wurde im Hintern getroffen. Die Zeit, in der Beule im Lazarett sa├č, nutzten seine Vorgesetzten um den nervt├Âtenden Exzentriker endlich loszuwerden - man versetzte ihn schnurstracks nach Neu Corethon, da sie dort ohnehin einen jeden mit Handkuss nehmen.
Familie und Verwandtschaft
Der Vater Linus Beule ist noch am Leben. Die Beiden haben eine enge Vater-Sohn Beziehung, und Karl schreibt ihm jeden Monat einen Brief. Seine Mutter Klara starb, als Beule noch ein Kind war. Obwohl er eine Mutterfigur als Kind vermisst hat, hat sein Vater sich ausgezeichnet um ihn gek├╝mmert, sodass es ihn Heute nicht mehr beeintr├Ąchtigt. Die Familie Beule ist in Weitenfeld gro├č, weit verzweigt und stets herzlich, aber auch seltsam. Beule ist ein Einzelkind und w├╝nschte sich stets einen gro├čen Bruder - diesen sucht er nun in selbstbewussten Kameraden, die ihm Halt und F├╝hrung geben sollen.
Warum hast du die Heimat verlassen?
Beule hatte keine Wahl, als den Befehl seiner Vorgesetzten zu akzeptieren. Auch wenn es ihm das Herz brach, seinen Vater zur├╝ckzulassen, so ist er doch stolz darauf, dass er an einen "solch wichtigen, als auch mysteri├Âsen" Standort wie Neu Corethon versetzt wurde. Er kann gar nicht anders, als seine Versetzung als gro├če Ehre zu betrachten. Mehr oder weniger lie├č er auch seine endfremdete Frau zur├╝ck, die ihn betrogen hatte. Sie war aber gn├Ądig genug, ihn in dem Keller ihres neuen Freundes leben zu lassen, mit dem er sich super verstand.
Was hast du zur├╝ck gelassen?
Nat├╝rlich Vater Linus, aber auch sein sicheres Leben sowie die eigene Konditorei. Machen wir uns nichts vor, er wird hier einen grausamen Tod finden.
Was m├Âchtest du erreichen?
Karl m├Âchte soviel Geld sparen, um Vater Linus nach Neu Corethon nachzuholen und ihm beim Aufbau einer eigenen Konditorei zu helfen. Nat├╝rlich m├Âchte auch er irgendwann "kleine, s├╝├če Beulen nachz├╝chten", mit einer f├╝lligen Frau, die sich in seiner Veteranenpension um ihn k├╝mmern werden. Am Allermeisten w├╝nscht er sich allerdings Frieden f├╝r alle, mit Ausnahme der verdammten Nordamaren, Haldaren, Sorridianer, Kalifaten und Nostrier.

50 St├Ąrke

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Nahkampfwaffen (Grob)
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50 Konstitution

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50 Geschick

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Nahkampfwaffen (Fein)
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Fernkampfwaffen
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Fernkampfwaffen
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40 Intelligenz

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Handwerk
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60 Geist

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