Charakterbogen von Fridolin Feutfeld (Spitzname: Fridel) 511

Flash009
Fridolin Feutfeld (Spitzname: Fridel)
Herkunft
Kaiserliche Monarchie Tasperin
,
Weissenstein
Alter
17 Jahre
Haarfarbe
Hellbraun
Augenfarbe
Eisblau
Äußeres Erscheinungsbild
Fridolin Feutfeld (Spitzname: Fridel) ist 178cm groß und wiegt 70 Kilo.
Weitere Merkmale
Fridolin hat ein recht junges Aussehen. Seine GesichtszĂŒge sind nicht sonderlich markant, sein lockiges hellbraun bis dunkelblond farbiges Haar reicht nicht ganz bis zu seinen Schultern, er hat eine kleine Nase und besitzt keinen Bartwuchs. Lediglich seine Augenbrauen sind leicht buschig. Seine Haut ist aufgrund seiner bisherigen Arbeit leicht gebrĂ€unt. Als Kleidung trĂ€gt er in der Regel eine Latzhose in marineblauer FĂ€rbung -welche zudem die helle Narbe an seinem rechten Unterschenkel verbirgt- sowie ein dĂŒnnes orangenes Oberteil, dessen Ärmel er meist hochgekrempelt hat. An seinen FĂŒĂŸen sind brĂ€unliche Stiefel zu finden.
Persönlichkeit und Weltanschauung
Bei Fridolin ist der Krug nahezu immer halbvoll, selbst in noch so tragischen Situationen passiert es eher selten, dass er dem Pessimismus verfĂ€llt. Die Lage ist in seinen Augen nie völlig aussichtslos, man kann immer fĂŒr ein zumindest etwas besseres Resultat sorgen. Seit kurzem hat sich bei ihm zudem eine mehr oder weniger weltoffene Einstellung gegenĂŒber anderen Glaubensrichtungen etabliert. Einerseits sieht er -unterrichtet von der silvanischen Kirche- den Glauben an Deyn Cador als den einzig richtigen an. Andererseits sind AnhĂ€nger anderen Glaubens fĂŒr ihn nicht ĂŒberzeugte Widersacher, sondern vielmehr fehlgeleitete Personen, welche es lediglich nicht besser wissen und noch nicht vernĂŒnftig mit dem Deynismus konfrontiert wurden. Dementsprechend sollten "UnglĂ€ubige" eher als "Unwissende" betrachtet werden, die die Lehren des Deynismus erst noch erfahren mĂŒssen.
Eigenschaften und Angewohnheiten
Tatendrang macht Fridolins Wesen aus wie nichts anderes. Solange er ein Ziel vor Augen hat ruht er nicht, bis er jenes erreicht hat und er hat eigentlich immer eines vor Augen. Und wenn tatsĂ€chlich mal nicht, so lautet sein nĂ€chstes Ziel "ein neues Ziel finden". Normalerweise macht er das Meiste wohl ĂŒberlegt, doch tut er sich damit deutlich schwerer, wenn ihn mal die Euphorie packt. Zu GenĂŒge war er vor Aufregung und Freude immer recht schusselig und handelte ĂŒberstĂŒrzt, wenn das Familien-Frachtschiff die Segel setzte, um fĂŒr ihn neue Ufer anzusteuern. Deswegen war sein Vater es in solchen FĂ€llen wohl spĂ€ter gewöhnt ihn mehrmals an das Beladen der richtigen Ware zu erinnern, weil Fridolin gerade bei der Belieferung neuer Kundschaft natĂŒrlich besser nicht mehr schlampen sollte. Unter Angst oder erheblichem Stress wĂŒrde Fridolin wohl Ă€hnliche Tendenzen zeigen. FĂŒr ein entspanntes GesprĂ€ch ist Fridolin in der Regel erst nach erfolgreich verrichteter Arbeit zu haben, nur dann kommt er wirklich zur Ruhe. Und zwar richtig, in diesen Momenten wirkt er auf andere wie ausgewechselt. Der sonst so aktive und energetische junge Mann spricht plötzlich auf fast philosophische Art und Weise ĂŒber die Schönheiten des Lebens, hin und wieder anscheinend auch mit der ein oder anderen TrĂ€ne in den Augen. Auch kann er fĂŒr einen Moment ruhiger werden, sollte er merken, dass sich die Person gegenĂŒber mit seiner aufgeweckten Art nicht wohlfĂŒhlt. Er selbst ist sehr eigenstĂ€ndig, doch er versteht auch, dass dies nicht jede Person zu jeder Zeit ist. Entsprechend hilfsbereit und entgegenkommend ist er gegenĂŒber Leuten, welche um Hilfe bitten oder sichtlich Schwierigkeiten bei etwas haben. Doch respektiert er es ebenso, wenn seine Hilfe abgelehnt wird. Oft gibt er daraufhin noch ein paar motivierende Worte und bleibt noch eine Weile in relativer NĂ€he, bevor er die Person in Ruhe lĂ€sst.
Ängste und Abneigungen
Auch wenn Fridolin anderen gern Hilfe leistet, so tut er sich andersherum schwer damit Hilfe von anderen anzunehmen. Und sollte er mal mit etwas Schwierigkeiten haben, so ist er dennoch ĂŒberzeugt ĂŒber kurz oder lang selbst eine Lösung zu finden. WĂŒrde er jemanden um Hilfe bitten, so wĂŒrde er sich automatisch eingestehen allein aufgeschmissen zu sein. Und dieses GefĂŒhl der Hilflosigkeit verabscheut er zutiefst. Streitigkeiten kann er ebenfalls nicht leiden, genauso wie einen respektlosen Umgang und Ton. Und wenn zwei Seiten gegenĂŒber ein derartiges Verhalten an den Tag legen, etabliert sich die so ziemlich einzige Situation, wo Fridolin tatsĂ€chlich auf die UnterstĂŒtzung anderer hofft, damit diese sich um die eine Partei kĂŒmmern, wĂ€hrend er sich mit der anderen befasst. Denn es ist wesentlich einfacher die Beteiligten gesondert voneinander zu beruhigen. In Sachen Ängste hat sich bei Fridolin eine schwache Phobie entwickelt: er selbst kann sich zwar nicht mehr an das Ereignis erinnern, doch in ganz jungen Jahren hat er im Wasser wohl einen schmerzhaften Quallenstich am rechten Unterschenkel erlitten. Seine Eltern meinten, das Bein wĂ€re fĂŒr einige Tage schlimm geschwollen gewesen, und die jetzige Narbe wĂ€re das was davon blieb. Der Anblick einer Qualle bereitet Fridolin seitdem immer etwas Unbehagen und beim Schwimmen hĂ€lt er von jenen großzĂŒgigen Abstand.
Profession vor Neu Corethon
Fridolin war als Matrose und Helfer auf der Frieda -dem Handelsschiff seiner Familie- tĂ€tig, hauptsĂ€chlich beim tĂŒchtig machen und sauber halten des Schiffs, aber auch beim be- und entladen, sowie gelegentlich in der KĂŒche. Als nur mĂ€ĂŸig geĂŒbt darin hat er nur gelegentlich und unter Aufsicht seines Vaters hinter dem Steuerrad gestanden. So ist er letztendlich auch bereits ein wenig in der Welt herumgekommen und hat einiges entdeckt.
Familie und Verwandtschaft
Sowohl sein Vater Ferdinand Feutfeld als aus seine Mutter Fiona Feutfeld sind beide auf dem Schiff tĂ€tig, sein Vater als KapitĂ€n und Fiona -Ă€hnlich wie Fridolin selbst- als Matrosin und Hilfe. Entsprechend hat Fridolin an den meisten Tagen mehr Zeit mit seiner Mutter als mit seinem Vater verbracht. Doch hat Ferdinand dies an einigen Abenden ausgeglichen, an welchen er mit ihm ans Steuer des Schiffs trat und entweder im Abendrot oder im Mondschein die Frieda ĂŒber das Meer fĂŒhrte. In jungen Jahren hatte Fridolin -so erinnert er sich- auf den Schultern seines Vaters die beste Aussicht, wie man sie sich gar nicht vorstellen kann, ohne sie erlebt zu haben. An den anderen Abenden hat Fridolin sich mit seinem Großvater Friedrich Feutfeld in seiner KajĂŒte getroffen. Als GrĂŒnder des Familienbetriebs und Erwerber des Schiffs erzĂ€hlte Friedrich dort meist von seinen Geschichten und Erlebnissen als junger Seefahrer, die Fridolin immer wieder ins Staunen versetzten. So erfuhr er letztendlich auch, dass das Schiff nach seiner schon lange verstorbenen Großmutter benannt ist. Über sie sprach Großvater aber nicht sehr gerne, anscheinend sitzt der Schmerz bei ihm noch immer sehr tief. Fridolin weiß nur, dass selbst sein Vater sie nicht gekannt hat, weil sie seine Geburt nicht ĂŒberlebt hat. Auch wenn er nicht zur Verwandtschaft gehört, so muss auch Dorian von Weissenstein erwĂ€hnt werden. Als Ordensritter und guter Bekannter von Ferdinand erklĂ€rte er sich mit EinverstĂ€ndnis des Abts bereit Fridolin den Deynismus sowie die Basis an Bildung zu lehren. Besonders in seinen jungen Jahren, als er noch nicht besonders aktiv auf der Frieda mit anpacken konnte, verbrachte Fridolin viel Zeit mit Dorian.
Warum hast du die Heimat verlassen?
FĂŒr den Grund muss man ein wenig weiter ausholen. Es geschah vor einigen Tagen, die Frieda dockte zur Zeit am Hafen von Carviel an und Fridolin lud soeben das letzte Bisschen an GĂŒtern ab. Da hörte er schließlich das Geschrei von ein paar Leuten, wahrscheinlich ein paar halbstarke MĂ€dchen. Da es sich jedoch nicht wie spielerisches Getöse anhörte, sondern wie erbostes und weinerliches, entschloss sich Fridolin kurzerhand dem Geschrei zu folgen. In einer Gasse fand er schließlich den Ursprung, wo ein paar junge Damen versammelt an einer Wand anscheinend auf irgendwen einschlugen. Mit scharfer Stimme machte Fridolin auf sich aufmerksam und lief auf die Bande zu, worauf einige der halbstarken Reißaus nahmen, ein paar andere lediglich Platz machten. Schockiert aber entschlossen begab er sich zum an die Wand gedrĂ€ngten und ziemlich ĂŒbel zugerichteten MĂ€dchen, als er die anderen ermahnt Abstand zu halten. Nachdem er ihr aufhalf und sich vergewisserte, dass ihr neben ein paar Kratzern und blaue Flecken nichts weiter fehlte, stellte er schließlich die restlichen halbstarken Damen zur Rede. Jene begannen mit etwas zögerlicher und belegter Stimme zu erklĂ€ren, dass dieses MĂ€dchen eine Ketzerin wĂ€re und Deyn Cador den RĂŒcken zugekehrt hĂ€tte. Fridolin drehte sich nochmal zum verĂ€ngstigten MĂ€dchen und beugte sich auf Augenhöhe zu ihr hinunter. "Hast du schon mal vom Deynismus gehört, junges FrĂ€ulein?" Als das MĂ€dchen sich die TrĂ€nen aus den Augen wischte und zögerlich mit dem Kopf schĂŒttelte, hörte er wieder verĂ€chtliche Worte von den anderen kommen. Fridolin widmete sich jenen wieder und brachte sie mit ernstem Ton zum Schweigen. Sie unterstellten einem fremden MĂ€dchen also sich bewusst von jemandem abgewandt zu haben, dessen Existenz ihr bis jetzt gĂ€nzlich unbewusst war? "An eurer Stelle wĂŒrde ich ganz schnell um Vergebung bitten gehen, dass ihr nun aus einem kleinen unwissenden MĂ€dchen eine ĂŒberzeugte Widersacherin gemacht habt, nachdem sie einen derartigen Umgang von AnhĂ€ngern des Deynismus erleiden musste. Los!" Dies genĂŒgte schließlich, um auch die anderen Halbstarken zu vertreiben. Und bevor Fridolin sie nochmal ansprechen konnte, lief das kleine MĂ€dchen in die andere Richtung und verschwand ebenso. Am Abend desselben Tages erzĂ€hle Fridolin schließlich seiner Familie vom Erlebnis, auch Dorian war anwesend. Und sagen wir so: selbst von Dorian hĂ€tte er ein wenig mehr MitgefĂŒhl gegenĂŒber dem MĂ€dchen erwartet. Vor allem aber hatte er nicht damit gerechnet, dass seine Eltern und Großvater VerstĂ€ndnis fĂŒr das Verhalten der Gruppe aus jungen Damen Ă€ußerten. Schließlich wurde aus der Diskussion ein heißblĂŒtiger Streit, der erst endete, als Fridolin wĂŒtend davonlief. Und das auch erst, als Dorian drohte sein Verhalten als Förderung von Blasphemie und Sympathie fĂŒr Ketzer zu melden. In dem Moment wollte Fridolin einfach nur fort, sein Ziel lag weit weg von dieser Streiterei. Und im Affekt lief er schließlich auf dieses Schiff am Hafen Carviels zu, welches anscheinend gerade ablegen wollte.
Was hast du zurĂŒck gelassen?
Im Prinzip hat er bis auf einige Groschen, was er an Kleidung trĂ€gt, seine Erinnerungen und den Dolch, den sein Großvater ihm einst geschenkt hatte und den er seitdem immer bei sich trug, alles zurĂŒckgelassen, was er in Weissenstein oder auf dem Schiff besaß und kannte.
Was möchtest du erreichen?
Wegen der spontanen und nicht sonderlich durchdachten Aktion auf das nĂ€chste Schiff fort von den Streitigkeiten zu hĂŒpfen, hat Fridolin tatsĂ€chlich mal nicht wirklich ein Ziel vor Augen. Erst als er einige Passagiere auf dem Schiff gefragt hatte, wusste er ĂŒberhaupt, dass die Reise nach Neu Corethon geht. Dabei handelt es sich um einen Ort, an dem er ĂŒber seine Handelsreisen noch nicht gewesen ist. Sein Ziel lautet also erstmal dort anzukommen und sich vor Ort anschließend umzuschauen und alles kennenzulernen.

40 StÀrke

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60 Konstitution

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60 Geschick

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30 Intelligenz

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Handwerk
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Muttersprache
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60 Geist

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