Charakterbogen von Elicia Solís 25

__Socke__
Elicia Solís
Herkunft
Königreich Patrien
,
Figurréz
Alter
23 Jahre
Haarfarbe
Dunkelbraun
Augenfarbe
Gr√ľn
√Ąu√üeres Erscheinungsbild
Elicia Solís ist 176cm groß und wiegt 77 Kilo.
Weitere Merkmale
Selbst f√ľr das unge√ľbte Auge ist Elicias patrische Herkunft aufgrund ihrer √§u√üerlichen Merkmale deutlich zu erkennen. Ihr dunkles, lockiges Haar rahmt ein sonnengebr√§untes Gesicht mit dichten Augenbrauen ein. Die gr√ľnen Augen erbte sie zwar von ihrer weidtl√§ndischen Mutter, dennoch f√ľgen sie sich gut ins patrische Gesamtbild. Das dunkelbraune Haar f√§llt in gro√üen, schweren Locken bis etwa zur H√§lfte ihres R√ľckens. Nicht nur die patrischen Merkmale hat Elicia ihrem Vater zu verdanken, sondern auch dessen Gr√∂√üe. Mit ihren knapp 1,80 m sticht sie oftmals, gerade in der Gesellschaft von anderen Frauen, aus der Menge heraus. Besonders markant ist hierbei ihr langer Hals. Ihrem kurvigen K√∂rper ist anzusehen, dass sie ihr komplettes bisheriges Leben ausschlie√ülich im Wohlstand verbracht hat. Ganz wie es f√ľr junge, patrische Damen angebracht ist, kleidet sich Elicia gerne in helle, leichte Gew√§nder und tr√§gt zu jeder Gelegenheit goldenen Schmuck.
Persönlichkeit und Weltanschauung
Schon fr√ľh galt Elicia als sonderbares M√§dchen. Sie zeigte kaum Interesse daran, Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen, sondern zog oftmals die Gesellschaft von √Ąlteren oder die Einsamkeit vor. Vermutlich durfte deswegen sie weder das Privileg einer wahren Freundschaft erfahren, noch hatte sie au√üerhalb ihrer Familie jemanden, der ihr in irgendeiner Art und Weise etwas bedeutete. Mit den Jahren im Strudel adeliger Intrigen und famili√§ren Streitigkeiten lernte sie deshalb fr√ľh, sich selbst stets die N√§chste zu sein. Obwohl sie ihr Zuhause in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen hat, liebt sie ihr Heimatland abg√∂ttisch. Auch wenn sie selbst nicht gerade ein Musterbeispiel patrischer Mentalit√§t ist, wei√ü sie jene sehr zu sch√§tzen. Das bunte Treiben auf den Stra√üen Figurr√©z¬ī voller flammender und temperamentvoller Pers√∂nlichkeiten und ihre vor√ľbergehende Immunit√§t inmitten der Menge war stets einer ihrer liebsten Fluchtpunkte. Sie verteidigt ihre Heimat mit allen ihr m√∂glichen Mitteln und es erf√ľllt sie regelrecht mit Stolz, das fortschrittliche Land ihr Zuhause nennen zu k√∂nnen. Ganz anders sieht es hierbei mit dem Herkunftsland ihre Mutter aus. Obwohl diese versucht hat, Weidtland als eine zweite Heimat f√ľr die Familie zu etablieren, hat Elicia jede der Reisen in ihre zweite Heimat verabscheut. Sowohl das nasskalte Wetter und der damit verbundene Zwang von warmer, mehrschichtiger Kleider, als auch die Mentalit√§t der Menschen sind ihr zuwider. Es wirkt schon fast so, als w√ľrde sie alles weidtl√§ndische einfach aus Prinzip hassen. Wie es sich f√ľr den patrischen Landadel ziemt, wuchs Elicia eng mit dem Glauben der sorridianischen Kirche auf. Obwohl es einer ihrer zentralen Wesensz√ľge ist, alles und jeden zu hinterfragen, hat sie den Glauben ihres Heimatlandes nie infrage gestellt. In Momenten gro√üer Unruhe hilft es ihr sogar, sich auf diese Konstante in ihrem Leben zu besinnen und Kraft aus den Lehren Deyn Cadors zu ziehen.
Eigenschaften und Angewohnheiten
Gepr√§gt durch ihre Mutter hat Elicia einige abergl√§ubische Angewohnheiten, die Nicht-Weidtl√§nder wohl als merkw√ľrdig bezeichnen w√ľrden. So tr√§gt sie stets einen weidtl√§ndischen Kupferling am K√∂rper, springt zu gewissen Uhrzeiten auf, um etwas Rotes zu ber√ľhren oder schlie√üt kurz vor Sonnenuntergang alle Fenster im Haus. Diese kleinen Marotten begleiten sie bereits ihr ganzes Leben und sind mittlerweile so eingefleischt, dass sie fast schon zu Automatismen geworden sind.
√Ąngste und Abneigungen
Cleithrophobie
Profession vor Neu Corethon
Elicia wuchs in einem beh√ľteten Haushalt auf. Trotz ihrer vielen Geschwister wurde sie zu keinem Zeitpunkt vernachl√§ssigt. Neben ihrer Mutter k√ľmmerten sich ihre Gro√ümutter, mehrere Kinderm√§dchen und Gouvernanten um die Betreuung und die Beschulung der Kinder. Was von au√üen betrachtet als fast schon perfekte Kindheit betrachtet werden k√∂nnte, sah aus Elicias Sicht jedoch anders aus. In Elicias siebten Lebensjahr kam eine ihrer j√ľngeren Schwestern bei einem tragischen Unfall ums Leben. Elicia, die bei diesem Unfall als einzige andere Person anwesend war, ver√§nderte sich von diesem Tag grundlegend. Das junge M√§dchen entwickelte eine morbide Faszination f√ľr den Tod und versuchte, sich in jeder freien Minute damit zu befassen. Sie grub sich durch die Privatbibliothek ihrer Familie und suchte jede der √∂ffentlichen patrischen Bibliotheken auf. Das M√§dchen sammelte heimlich tote Kleintiere, um deren Verwesungsprozess zu protokollieren und zu verstehen. Die Fixierung verst√§rkte sich noch, als sie w√§hrend eines Balls in adeligen Kreisen einen Giftanschlag auf einen Hidalgo, einen landlosen Adeligen, beobachten konnte. Das Thema Gifte entwickelte sich zum zentralen Mittelpunkt ihrer Interessen. Neben ihren Pflichten innerhalb der Familie experimentiere sie mit verschiedenen Giften, die sie in der Natur entdeckte oder √ľber Umwege auf dem Markt in Figurr√©z erwarb. In den Getreidelagern der Familie Sol√≠s fing sie Kleintiere, um ihre Gifte an Lebewesen zu testen. So sehr sie versuchte ihre Experimente vor den anderen zu verheimlichen, gelang es ihr jedoch nicht unentdeckt zu bleiben. Als sie mit 17 Jahren beinahe an den t√∂dlichen Folgen eines Giftes verstarb, dass sie zu experimentellen Zwecken selbst eingenommen hatte und weitaus gef√§hrlicher war als angenommen, sprach ihre Mutter ein Machtwort und verbot ihrer Tochter jeglichen Umgang mit der Thematik. Dieses Ereignis erzeugte einen harten Bruch in der Mutter-Tochter Beziehung, welche seit dem Tod ihrer kleinen Schwester ohnehin schon ziemlich angespannt war. Zur etwa gleichen Zeit, verstarben und verschwanden die drei √§lteren Br√ľder von Elicias Vater und Sergio r√ľckte mitsamt seiner Familie unverhofft in die volle Aufmerksamkeit der adeligen Kreise, da er pl√∂tzlich als einziger Erbe des Titels von Don Fern√°ndo verblieb. Von einem relativ ruhigen Leben am Rande von Figurr√©z wurde die Familie in die st√ľrmischen Gew√§sser der intriganten Adelsfamilien Patriens gesto√üen.
Familie und Verwandtschaft
Sergio Sol√≠s und seine Frau Cordelia sind beide noch am Leben. Sergio ist der viertgeborene Sohn einer kleinen und in der hohen Politik eher irrelevanten patrischen Adelsfamilie, die mehrere Generationen zur√ľckreicht. Als eine der wenigen Familien ist es der Familie Sol√≠s gelungen, trotz der Umschw√ľnge in der ganzen Welt und auch innerhalb Patriens, den Gro√üteil ihres Verm√∂gens, ihrer Macht und ihren Einfluss in Figurr√©z mehr oder weniger stabil zu halten. Viele andere Adelsh√§user sind im Laufe der letzten Jahre zugrunde gegangen, wurden ausgel√∂scht oder verarmten. Nicht so das Haus der Familie Sol√≠s, welches seinen Sitz seit jeher in Figurr√©z inneh√§lt. Sergio wuchs mit seinen drei √§lteren Br√ľdern auf, die √ľber die Jahre ihrer Kindheit auf das Erbe der Familienehre und die dazugeh√∂rigen Titel vorbereitet wurden. Zwar wurde Sergio mit einer √§hnlichen Intensit√§t wie seine Geschwister auf die Pflichten eines Adeligen gedrillt, jedoch war allen Beteiligten klar, dass Sergio aufgrund seines niederen Geburtsrechts vermutlich nie die Titel seines Vaters Don Fern√†ndo erben w√ľrde. Vermutlich genau deswegen gestattete ihm eben jener die Ehe mit einer b√ľrgerlichen Frau, die Sergio auf einer seiner Reisen in Weidtland kennenlernte. Nur allzu gerne gab Cordelia Wellingten ihr einfaches Leben als Tochter eines Apothekers auf und folgte der Liebe nach Patrien. Anfangs fiel ihr vieles in ihrem neuen Zuhause ziemlich schwer. Die fremde Sprache, die andersartige Religion und die v√∂llig andere Mentalit√§t erschwerten ihr den Start in ihre neue Familie, die sie zwar willkommen hie√ü, ihr die Teilhabe am Familienleben doch oft erschwerte. Da Cordelia jedoch direkt nach der Hochzeit das erste Mal schwanger wurde und damit dem ersten Enkel von Don Fern√°ndo das Leben schenkte, beruhigten sich die aufgebrachten Gem√ľter etwas. Die Wogen gl√§tteten sich noch weiter, als sich Cordelias und Sergios Verbindung als die fruchtbarste herausstellte, die die Familie je in ihren Aufzeichnungen festhalten konnte. Beinahe j√§hrlich gebar Cordelia gesunde Jungen und M√§dchen, die allesamt das Kleinkindalter √ľberlebten. So erblickte Elicia als drittes M√§dchen und f√ľnftes von aktuell elf Kindern der Familie das Licht der Welt. Gibt es weitere Verwandte: Wie es in Patrien √ľblich ist, legt das Adelsgeschlecht der Sol√≠s gro√üen Wert auf den Zusammenhalt innerhalb der Familie. Auch zwischen den verschiedenen Generationen bestehen deswegen vielseitige Beziehung. Elicias gro√üer Verwandtenkreis, bestehend aus dem Titeltr√§ger, ihrem Gro√üvater Don Fern√°ndo und dessen Ehefrau Belinda, einigen Tanten, Onkel und weiter entfernten Cousins und Cousinen, trifft sich regelm√§√üig, um die gemeinsame Zeit zu genie√üen. Selbstverst√§ndlich hat sie den meisten Kontakt, mit ihrer engsten Familie, Padre Sergio, Mama Cordelia und ihren verbleibenden neun Geschwistern.
Warum hast du die Heimat verlassen?
Einige von Elicias Geschwistern erbl√ľhten in dieser pl√∂tzlichen Aufmerksamkeit f√∂rmlich, wohingegen Elicia selbst zu verk√ľmmern begann. Die st√§ndig kritisierenden Blicke und den Druck von allen Seiten hassend, wurde sie immer ungl√ľcklicher. Sie f√ľhlte sich eingeschlossen und fremdbestimmt. Als ihre Mutter ihr eines Tages ihren zuk√ľnftigen Ehemann vorstellte und stolz den Termin f√ľr die Hochzeit verk√ľndete, sah sie vollends rot. Mit einem kurzen Abschiedsbrief, indem sie jegliche Anspr√ľche, √ľber die sie verf√ľgte, aufgab, verlie√ü sie in einer Kurzschlusshandlung ihr Zuhause, wandte ihrer Familie den R√ľcken zu und folgte der allgemeinen Stimmung der Welt gen Westen.
Was hast du zur√ľck gelassen?
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Was möchtest du erreichen?
Elicias vorrangiges Ziel ist die Freiheit. Ungebunden und nur f√ľr sich m√∂chte sie ihr eigenes Leben ohne soziale Zw√§nge und den Druck ihrer Familie f√ľhren. Dicht gefolgt davon, ist es ihr √§u√üerst wichtig ihre Leidenschaft uneingeschr√§nkt ausleben k√∂nnen. Ihr Herzenswunsch ist es, unabh√§ngig von ihrem Namen, Ruhm und Reichtum mit der Erforschung und Entwicklung von Giften zu erlangen und die unangefochtene, f√ľhrende Giftexpertin zu werden.

40 Stärke

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53 Konstitution

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40 Geschick

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Nahkampfwaffen (Fein)
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63 Intelligenz

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Muttersprache
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Kunst
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54 Geist

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